Der Bürgermeister Michael Falkenhahn berichtete in der Bürgerversammlung Otterfing, vom 07.07.2022 zur Windenergie Hofoldinger Forst  „Quo vadis“

Ins Deutsche übersetzt:

Wer weiß, wie das noch werden wird?


Und über diese Agenda aus der Bürgerversammlung  berichtete der Holzkirchner Merkur auch nicht, oder nur zum Teil, daher unser Beitrag:

 

„Förderung und Entwicklung von Speichertechnologien, wie z.B. Wasserstoff..“ s. Seite 26 der Präsentation zur Bürgerversammlung: >>>

  • „Windräder stehen still, wenn zu viel Strom auf den Markt kommt!
  • Der Bürgermeister gab die Antwort:

"Wir lassen unser Windrad laufen und stellen dann selbst grünen Wasserstoff her und damit beliefern wir dann die Tankstelle der PWC-Anlage an der Autobahn im Hofoldinger Forst!“


 

Die Stellungnahme der FWG Otterfing e.V. hierzu:

Das ist Unsinn! Oder hat da der Baron von Münchhausen seine 26. Geschichte erzählt und zu uns gesprochen? Eine unglaubliche Sache mit der Wasserstoffproduktion aus „Überschussstrom“ durch die Windenergieanlage Hofoldinger Forst GmbH.

Hierzu ein weiterer Hinweis:

Die Windkraftwerke stehen bezogen auf ihre installierte Nennleistung zu etwa 80% des Jahres in Bayern still – liefern also gar nichts!

Da erhebt sich erst gar nicht die Frage nach dem Überschuss. Elektrolyseure müssen um effizient zu arbeiten möglichst gleichmäßig und nicht intermittierend betrieben werden und außer ein paar Pilotanlagen ist weit und breit nichts dergleichen zu sehen.  Ein wirtschaftlicher Betrieb ist bei uns völlig absurd.

Erstens: Die Größe solcher Anlagen werden zukünftig etwa drei Fußballfelder groß sein, um wirtschaftlich auf die immer prognostizierten Preise zu kommen. Kleinere Anlagen werden eher unwirtschaftlich. Und vor allem: Sie brauchen, um wirtschaftlich betrieben werden zu können mindestens 3500 Nutzungsstunden pro Jahr, deshalb nützen Windkraftspitzen da gar nichts!

Zweitens: zunächst eine Meldung aus unverdächtiger, linksgrüner Quelle: "Wasserknappheit und Hitze: Ende der Poolparty"  >>>
Wenn also Wasser knapp wird, woher dann das Wasser für Elektrolyse nehmen? Ein Liter Wasserstoff enthält 33,33 kWh bei einem Wirkungsgrad bei der Umwandlung von vielleicht zwei Drittel.
Um einen Liter Wasserstoff zu erzeugen braucht man  ungefähr 10 Liter Wasser.
Lesen Sie hierzu:
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Umgerechnet braucht man also einen halben Liter Wasser für eine kWh Strom! Der Jahresstromverbrauch in DE liegt bei etwa 600 Mrd. kWh und das soll ja durch Elektrifizierung von Heizung und E-Mobilität noch steigen. Wenn wir also rund ein Drittel bis zur Hälfte zur Zwischenspeicherung erst umwandeln müssen, werden Rhein und Donau hinter solchen Anlagen zu Rinnsalen. Da reicht der „Duschschwamm“ dann nicht mehr aus, da muss der „Waschlappenzwang“ her!


Fazit:

Solche von Herrn Falkenhahn gewünschten Elektrolyseuranlagen werden mit Erneuerbaren Energien nur wirtschaftlich betrieben werden können, wo optimale Bedingungen herrschen.
Dafür gibt es folgende Karten:   >>>   oder   >>>

Unser Hofoldinger Forst Forst ist da denkbar ungeeignet. Eigentlich geht es fast nur in Küstennähe mit gleichzeitigen Meerwasserentsalzungsanlagen. Zumindest stand heutige Technik.

Auf der Windkraftschiene sind allein die Profiteure unterwegs und die Dummen, die durch jahrelange Propaganda und ideologische Scheuklappen geschädigt, den Windrattenfängern hinterherlaufen. Das sind die Ziele dieser Umwelt- und Landschaftszerstörer.


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