Zu den 5. Otterfinger Energietagen, wurde bereits am 16.11.2014 festgestellt:

Auf lokaler Ebene bewegt sich so gut wie gar nichts.

Die Energiewende ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Deshalb ist es von zentraler Bedeutung die Bürgerinnen und Bürger teilhaben zu lassen und gemeinsam ein System zu entwickeln, das für alle Beteiligten erstrebenswert ist und die Hinwendung zu Klimaneutralität und einer erfolgreichen Energiewende vereinfacht und beschleunigt. Leider gibt es dafür bis heute keine Anzeichen die Bürgerinnen und Bürger daran teilhaben zu lassen!

Werner Schmid von der Landkreisgruppe der Energiewende Oberland fand bereits zu den 5. Energietagen in Otterfing sehr kritische Worte:

„Der beste Plan ist nichts wert, wenn er nur in der Schublade liegt. Was ist denn in der Gemeinde umgesetzt worden?“

Es gebe kein Nahwärmenetz, es werde nicht einmal darüber nachgedacht. Nur beim Neubau des Montessori-Hauses seien Vorgaben umgesetzt worden. Ob sich das Ziel erreichen lässt, 2035 energieautark zu sein?

Der „Energienutzungsplan“ erläutert Methoden zur Bestands- und Potentialanalyse, Konzeptentwicklung, Umsetzung und Akteursbeteiligung. Vielfältige Literaturhinweise, ein ausführliches Glossar und hilfreiche Muster im Anhang sollten die Anwendung erleichtern, lesen Sie hierzu: >>>

Die grundlegende Aufgabe wäre es gewesen, die Erneuerbaren Energien vor allem in den wichtigsten Energiesektoren Strom, Wärme und Mobilität auszubauen. Wir kommen mit einem für uns wichtigen Thema einfach nicht mehr weiter und treten seit über 10 Jahren auf der Stelle.

Jetzt werden plötzlich Windräder favorisiert, warum und wer hat die Entscheidung dafür getroffen? Ausgehend dass die Zerstörung von Wäldern zwecks Aufstellen von Windkraftanlagen die so ziemlich schlechteste Idee ist, um Klimaprobleme zu adressieren.


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